Mehr­spra­chi­ge Teil­neh­mer*in­nen ge­sucht: Wie kre­a­tiv sind Kin­der im Spra­ch­er­werb?

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Studie wird im ?SprachSpielLabor“ der Universit?t Paderborn durchgeführt

Wenn Kinder ?Windwedel“ statt ?Windrad“ oder auch ?Grünzeugrausmacher“ statt ?Strunkentferner“ sagen, sind das nicht nur lustige Wortneusch?pfungen der kindlichen Sprache, sondern wichtige Hinweise darauf, dass Kinder aktiv Sprachmuster begreifen und kreativ anwenden, statt nur W?rter nachzuahmen. Doch welche Hinweise geben diese Neusch?pfungen darauf, wie Kinder Sprache und ihre Regeln erwerben? Dies wird in einem Forschungsprojekt des Sonderforschungsbereichs 1646 ?Sprachliche Kreativit?t in der Kommunikation“ an den Universit?ten Paderborn und Bielefeld untersucht. Momentan sucht das Forschungsteam mehrsprachige Kinder im Alter zwischen vier und fünf Jahren, die neben Deutsch mindestens eine weitere Sprache sprechen. Es werden vier individuelle Termine im ?SprachSpielLabor“ der Universit?t Paderborn vereinbart. Ein Termin dauert ca. 50 Minuten und als Dankesch?n gibt es eine Aufwandsentsch?digung von 15 Euro pro Termin (insgesamt 60 Euro) sowie ein kleines Geschenk für die Kinder. Interessierte Familien k?nnen sich für weitere Informationen per E-Mail oder telefonisch an die Projektmitarbeiterin Alexandra Filimonova wenden: alexandra.filimonova@uni-bielefeld.de oder +49 521 106-67214. Alternativ ist auch eine Kontaktaufnahme über das ?SprachSpielLabor“ m?glich: sprachspiellabor@uni-paderborn.de

W?hrend der Studie werden die Kinder dazu angeregt, Gegenst?nde und Bildmaterialien zu benennen. Dabei gibt es kein ?richtig“ oder ?falsch“. Die Forscher*innen interessiert, wie Kinder mit sprachlich herausfordernden Situationen umgehen und wie sie ihre vorhandenen sprachlichen Ressourcen nutzen. Denn Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren befinden sich in einer besonders spannenden Phase des Spracherwerbs. 澳门赌场注册,博狗网上赌场 verfügen bereits über grundlegende kommunikative F?higkeiten und erweitern aktiv ihren Wortschatz, w?hrend sie ihre Umwelt immer intensiver erkunden. Dabei sto?en sie jedoch auf Gegenst?nde oder befinden sich in Situationen, für die sie noch keine passenden Begriffe kennen. In solchen Momenten werden sie kreativ und erfinden neue W?rter, indem sie bekannte Wortbestandteile miteinander kombinieren, Bedeutungen umschreiben oder ihre Aussagen mit Gestik und Mimik unterstreichen. Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, welche (kreativen) Strategien einsprachige und mehrsprachige Vorschulkinder einsetzen, wenn sie ihnen unbekannte Gegenst?nde benennen sollen. Die neuen Wortbildungen geben nicht nur Einblicke in den Spracherwerb, sondern auch die Potenziale und Kreativit?t von Kindern und k?nnen langfristig dazu beitragen, sprachliche Diagnostik und F?rderung im Elementarbereich weiterzuentwickeln. 

Foto (Sascha Hermannski): Das Projektteam der Universit?ten Paderborn und Bielefeld.

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